Mehr Power, mehr Kontrolle, mehr Sicherheit und nicht zuletzt mehr Komfort werden durch diese Innovationen erreicht.
Kawasaki 1400 GTR -
Technik
Die neue Kawasaki 1400 GTR steckt voller hochmoderner, technischer Lösungen,
die zwar alle nicht auf den ersten Blick ersichtlich, aber im Fahrbetrieb
deutlich spürbar sind. Mehr Power, mehr Kontrolle, mehr Sicherheit und nicht
zuletzt mehr Komfort werden durch diese Innovationen erreicht.
Die GTR verfügt über die erste variable Ventilsteuerung in dieser Klasse.
Mit dieser Steuerung können die Nockenwellen-Steuerzeiten je nach Drehzahl und
Drosselklappenstellung variieren. Dadurch kann das Drehmoment im unteren und
mittleren Drehzahlbereich gesteigert, sowie hohe Leistung im oberen Drehzahlband
erzielt werden, bei einer gleichzeitig effizienteren Ausnutzung des Kraftstoffs.
Das ECU-gesteuerte Ölkontrollventil (OCV, Oil Control Valve) ändert den Druck in
den Kammern der Stelleinheit, die an der Seite der Einlassnockenwelle sitzen.
Wenn sich der Druck ändert, wird Öl durch Kanäle an der Nockenwelle in die
Kammern oder aus den Kammern geleitet. Das sich verändernde Ölvolumen setzt die
Stelleinheit in Bewegung, dreht die Nockenwelle und verändert dabei die
Steuerzeiten.
Schub ohne Schwächen durch VVT
Kawasaki
Tetra-Lever
Der Name Tetra-Lever stammt von den 4 Drehpunkten der
doppelseitigen Schwinge. Die Kawasaki Ingenieure wollten
einen Kardan-Antrieb bauen, der ein Fahrgefühl nahe an der
Kette erzeugt. Ziel war es daher, die Nachteile eines
Kardanantriebs zu minimieren und die Vorteile, wie das
direkte Ansprechen, zu erhalten.
Die aufwändige Konstruktion kompensiert das störende
Aufstellen und Einknicken durch den Kardanantrieb. Es werden
zwei verbundene Wellen verwendet, die eine gleichmäßige
Leistungsabgabe auf die Straße ermöglichen. Zusätzlich sorgt
die hohe Steifigkeit der einzigartigen Schwinge für viel
Feedback und trägt zum sportlichen
Fahrerlebnis der GTR bei.
Die Zugstufe ist über eine ferngesteuerte, hydraulische
Federvorspannung voll einstellbar.
Eliminiert das Aufstellmoment des Kardanantriebs: Kawasaki
Tetra-Lever.
kot traf Magic Alois und ließ sich zum
Thema Technik noch so einiges erklären!
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Schnitt: Cimple Moritz
Videodreh: kot
Anti-Hopping
Kupplung
Auch im neuen Sporttourer der Grünen ist nun eine Anti-Hopping-Kupplung
serienmäßig verbaut. Damit wird beim Runterschalten aus hohen Drehzahlen ein
Stempeln des Hinterrads verhindert. Das erhöht Sicherheit wie Sportlichkeit. Am
Kurveneingang kann exakter eingelenkt und so eine saubere Linie gefahren werden.
An der Kupplungswelle montierte Dämpfer mindern die Stoßbelastungen an Kupplung
und Getriebe und tragen zur nahtlosen und gleichmäßigen Leistungsabgabe bei.
Für eine einfache und mühelose Bedienung des Kupplungshebels sorgt die
hydraulische Kupplung mit einem Radial-Kupplungs-Hauptzylinder.
Wie, was? Das soll ich auch noch erklären? Na gut. Im Zündschloß steckt
eine Art Schlüssel, der abgezogen werden kann, aber nicht muß. Der Schlüssel ist
im Stand grundsätzlich gesperrt. Bei Druck auf selbigen wird ein Signal an das
ECU gesendet, das erst kontrolliert, ob die FOB Einheit in unmittelbarer Nähe
ist. Ist das bestätigt, läßt sich der Zündschlüssel drehen und das Motorrad kann
gestartet werden. Das Motorrad ist außerdem mit einer Wegfahrsperre gesichert.
FOB Einheit. Kann einfach in der
Jackentasche oder im Handschuhfach am Tank verstaut werden.
"Zündschlüssel". Kann, muß aber nicht abgezogen werden. Läßt
sich nur bewegen, wenn das FOB in unmittelbarer Nähe ist.
Reifendruck
Kontrollsystem
Zwei im Reifen montierte Sensoren überwachen den Luftdruck und informieren
den Fahrer über den Status und mögliche Abweichungen. Die Werte für Vorder-
und Hinterreifen werden ständig am Bildschirm angezeigt. Als Einheit werden
Kilopascal (kPA) verwendet.
Fällt der Druck auf unter 220 kPa (2,2 bar) wird
am Boardcomputer Display ein Warnsignal angezeigt. Damit es zu keinen falschen
Angaben kommen kann, rechnen die Sensoren den Druck auf eine Temperatur von 20°C
zurück.